ich schreibe gerne

durch das schreiben, kann ich manchmal besser verstehen

was gerade in meinem leben passiert

durch das schreiben kann ich oft einen verborgen sinn

finden

in dem großartigen spiel - das wir "leben" nennen.

Traurigkeit das andere Gesicht der Liebe?

Vor kurzem tauchte bei mir durch ein tragisches Ereignis, wo auch ein Kind zu Tode kam,

eine ganz tiefe Traurigkeit auf.

Als ich es wagte da mal tiefer hinzufühlen, hab ich für mich gemerkt,

dass Traurigkeit nur das andere Gesicht der Liebe ist.

Denn wenn man genau hinspürt und sich dann auch an das Gefühl von Liebe erinnert -

von richtiger tiefer Liebe -
dann fühlt sich das für mich innen sehr, sehr ähnlich an.

Und wann entsteht denn Traurigkeit?

Doch dann, wenn man etwas vermisst oder verliert -
entweder Menschen, Tiere, Dinge, Selbstvertrauen, Zuversicht, Mut,...

Wenn ich also etwas vermisse oder verliere - dann werd ich mir erst des Wertes dessen bewußt,

was mir wichig ist, was ich liebe.

Ich liebe diesen Menschen, darum bin ich traurig, wenn er nicht hier ist, wenn ihm was zustösst.

Ich glaube jetzt gerade, dass Traurigkeit ein Geschenk der Liebe ist

- der Liebe, die uns im Alltag, wenn alles rund läuft nicht mehr bewusst ist -
und erst dann wieder an unsere Tür klopft, wenn etwas verschwindet 


Das müssen nicht nur Menschen oder Tiere sein,
das kann zb. genauso gut unser Gefühl des Selbstvertrauens oder der Sicherheit sein.

Wenn wir es verlieren - schmerzt es -  macht es uns traurig - und damit erinnern wir uns an den Wert dessen, was wir verloren haben.

Das versöhnt mich grad mit der Traurigkeit - und daran mag ich mich erinnern, wenn es wieder so schmerzt in der Herzgegend,

dass es mir die Liebe zeigt, dass es mich an den Wert der Menschen, der Tiere, der Situationen in meinem Leben erinnert -
die ich sonst als so selbstverständlich hinnehme.

Andrea H.

Zwischen den Welten

 

Wieviele Welten gibt es – wo darf ich verweilen – hab ich eine Wahl?

 

Eingetaucht in die Wunderwelt der Verbundheit bin ich eingehüllt in bedingungsloses Vertrauen, genährt von dem Wissen, dass alles gut wird – gut ist – genau jetzt

Muss nicht viel nachdenken, darf neugierig sein – wie fühlt sich das an, welches große oder kleine oder auch winzigkleine Wunder passiert als nächstes  - und ich darf dabei sein, darf es bewußt beobachten.

 

Und dann wieder eine andere Welt.

Eine Welt der Enge, eine Welt in der es meinen Brustkorb zusammenschnürt, ich nur ganz flach des Atem des Lebens in mich einlasse – kann nicht weit sehen, kann nicht weit denken, fühl mich so klein, so abgetrennt – sehne mich nach dieser anderen Welt – kann sie nicht willentlich rufen – nicht herbeiführen – kann mich nur der Enge hingeben.

 

Seufzend ergebe ich mich, wissend dass ich mich in der Abwärtsbewegung der großen Welle der Welten befinde – wissend, dass ich erst das Tal durchlaufen muss, um mich wieder der Aufwärtswelle hingeben zu können.

 

Schon geht es leichter – schon wird die Enge ein wenig süßer, ein wenig mehr geliebtes Kind – ja hinab und hinauf – lass uns schaukeln – immer am gleichen Pendel der Weltenseele baummelnd – nie gefährdet abzustürzen, nie gefährdet loszureissen –

Nur aufgefordert zu vertrauen – in das Auf und Ab. 

 

Andrea H.

Die Welle

Bin so erfüllt, so berührt, so dankbar !

 

Die Welle hat sich aufgebaut, sie ist groß und kräftig, die Welle des Wandels -  sie ist irgendwie flüssig und auch irgendwie nicht – sie ist voll, erfüllt vom Einheitsbewußtsein, von Leichtigkeit, purer Liebe – voll Erkenntnis, liebevollem Verstehen und Verzeihen und auch voll Verantwortungsbewußtsein und Gemeinschaftsbewußtsein –

 

Sie baut sich weiter auf – ist hoch über uns – nicht bedrohlich – licht und hell – bereit zu brechen uns zu überschwemmen – uns einzuhüllen, mitzutragen, nie wieder loszulassen.

 

Ja – ich bin bereit dazu – brich ! – triff mich ! mit ganzer sanfter Wucht – nimm mich mit – durchflute mich und umschließe mich und alle Gefährten auf diesem Planeten –

Ich bin drin – ganz sicher – die Welle kommt zur Ruhe – ich bin darin aufgehoben, gut behütet – „es „ ist überall

 

Was ist es diese Welle – ist es Liebe ? ist es Bewußtsein ? ist es Erkennen ? ist es Erleuchtung ?  

....... für mich ist es wie „ z u h a u s e „ mit dem gleichzeitigen Erkennen – nie war ich wirklich fort – bin nur rausgestiegen – an Land – um mich anders wahrzunehmen – die Welle / das Meer der Liebe -  immer da – einen Schritt weit nur entfernt – habe das Land erkundet – hab so viele Erfahrungen gemacht – doch nun ist´s genug – bin etwas müde – mag wieder heimkommen –

 

Danke Welle – hast mich geholt –

 

 

Sollte ich wieder mal an den Strand gespült werden – und sitz ich dort – mitten im Vergessen – verloren – sende mir Menschen – lass mich in ihre Augen blicken und mich wieder erinnern, send mir ein Tier und lass es mich berühren, führe mich unter einen Baum und lass mich seinen Blättern lauschen, laß meinen  Weg an einen Fluss führen und seinem Wasser lauschen .....

 

Ich er“inner“e mich – aussen wird zu innen.

 

 

Andrea H.

Frieden

Eines nicht allzufernen Tages – werden wir innehalten

werden wir zurückblicken und erstaunt sein

 

Wir werden lächeln – mitfühlend, verstehend, liebend – werden wir an die Zeit zurückdenken, die so schwer war – obwohl der Schein ein anderer war

 

Der Schein projezierte eine sonderbare Freiheit und Leichtigkeit auf allerlei Leinwände und Bildschirme –

 

Eine Freiheit, die es nicht gab – eine Leichtigkeit, die sich nicht einstellen wollte

 

Du stehst – bist still und hälst inne – erinnerst Dich

 

Wie war es für Dich

Getrieben von der Zeit – die immer zu knapp

Getrieben von dem Druck – immer zu wenig

Getrieben von der Sehnsucht – wie kannst du sie stillen

 

Und nun – Ruhe – Erkenntnis – das Staunen über soviel Blindheit hat sich gewandelt in Verstehen.

 

Es ist einfach geworden – es ist klar

Nichts wollen – nur danken – eintreten in den Raum der Achtsamkeit – und die Zeit dehnt sich aus – der Druck weicht – die Angst schrumpft zusammen und macht Platz

 

Macht Platz dem Frieden –

Andrea H.

Impulse – Vertrauen – Demut

Impulse sind plötzlich da, waren eh schon immer da –

haben immer schon meine Wege bestimmt,

mich an Kreuzungen an einen bestimmten Weg abbiegen lassen.

Sie waren da - oft zu subtil, um sie bewusst wahrzunehmen  -  doch ging ich entlang ihrer Fäden.

 

Impulse nun – stark – unüberhörbar – sanftes Ziehen in eine Richtung, behutsames Drängeln –

plötzliche Gewissheit – ja genau dorthin geh ich jetzt,

ja genau mit dieser Person muss ich jetzt sprechen,

ja dieses Buch ist jetzt wichtig

 

Mein Körper, mein wundervoller Körper spricht zu mir –

all die Menschen, die mich umgeben sprechen zu mir

Bin ich im Theater – bin ich die Einzige, die nicht weiß, dass dies alles nur ein „Stück“ ein „Spiel“ ist –

bin ich in diesem Ensemble die einzige, die wirklich verstrickt ist in ihrer Rolle,

ohne sich der Rolle bewußt zu sein?

 

Ich bleibe stehen – ich horche hin – ich schau die Situation an – ich schau die Leute an –

und plötzlich steht die Zeit wieder einmal still.

War mitten im Hausputz – flog von einem Zimmer zum anderen, angetrieben von totaler Leichtigkeit

Doch dann werd ich langsam, werd müde, mein Kopf beginnt zu schmerzen.

Lieber Körper, ja ich hör dich, nehm dich wahr – danke – nehm dich ernst –

du bist müde? - Ich werd mich ausruhn.

Vor mir ein fast fertig gelesenes Buch.

Ich mach es mir gemütlich – die Hausarbeit kann warten –

mein Körper spricht: ruh dich aus – mach einen Ausflug in die Welt der Magie.

Ich les das Buch von Coelho „Auf dem Jakobsweg“ fertig.

Er beschreibt Dinge,  die ich plötzlich versteh – so als würd ich selbst auf dem Weg sein

Ich bin hier in meinem kleinen Ort in Österreich

Fühlte mich hier gefangen bis jetzt

Dann lese ich von Abenteuern, Magie okkulter Techniken, tiefen religiösen Erlebnissen

im Gebirge von Spanien

Und ich bin hier – und doch ganz woanders – alles, alles ist anders –

Und doch bin auch ich es, die dies erlebt, denn ich versteh es, es berührt mich, es erschüttert mich –

es fordert mich auf es niederzuschreiben

Und ich merke, dass nicht ich es bin, die schreibt.

Diese Geschichte will geschrieben werden

Ich brauche nicht nachzudenken, welches Wort ich als nächstes wähle –

es ist also stünde es schon vorher da – ich, nein „es“ macht es nur sichtbar.

Nun versteh ich die Worte

„nichts was im Verborgenen ist und sichtbar gemacht werden soll, kann länger im Verborgenen bleiben“

Wer schreibt das ???

Ich,Andrea?  was ist das? – bin so, so, - bin nicht mehr nur ich –

darf sein das Gefäß, darf sein das Werkzeug,

dass da Hände hat, um zu wirken, dass da einen Mund hat, um auszusprechen,

was das Herz nun freigibt

Darf die Kraft, die Macht anerkennen –

darf in die Augen anderer blicken und dies in jedem Wesen erkennen, dem ich begegne

Bin so gesegnet – bin nicht mehr – wandle demütig durch mein Haus –

Alles scheint im Aussen gleich wie immer – und doch ist es verwandelt –

nun durchdrungen von einer Essenz, die Worte nicht beschreiben zu vermögen.

Wie geht es weiter – mit mir – mit meiner Familie – mit der Menschenfamilie – mit dem Planeten ??

Ist dies das Erwachen? Geht es noch anderen so wie mir??

Es spielt keine Rolle

Ich lasse mich treiben – die Angst ist verschwunden  - 

Ich werde zum Fluss – hier – jetzt – für immer – mitten im Alltag – mitten im Trubel meiner Familie – mitten im lauten Gemetzel des Umbruchs.

D  a  n  k  e

Andrea H.

Rhythmus des Lebens

Saß heute morgen – schon sehr früh am Meer – zum Meditieren

Und mir wurde der Rhythmus des Lebens bewußt – natürlich hab ich das auch schon vorher „gewußt“ , aber diesmal konnte ich es FÜHLEN!!

Die Brandung des Meeres – hin und zurück, hin und zurück, ..... – und gleichzeitig mein Atem – ein und aus, ein und aus, ...... – und auch mein Herz, dass sich zusammenzieht und wieder ausdehnt und wieder zusammenzieht und wieder ausdehnt – klopf, klopf, klopf – ganz sanft, ganz gleichmäßig –

Ich merke beim täglichen Tanzen wie gut die Anspannung im Körper tut – und dann die Entspannung – Anspannung, Entspannung, Anspannung, Entspannung ..........

Und ich merke wie gut es mir tut für mich ganz allein zu sein – und ich erkenne, wie gut es mir tut unter anderen Menschen zu sein – allein, in Gesellschaft, allein , in Gesellschaft –

Und ich kann fühlen, wie warm und weit es sich anfühlt so verbunden zu sein – und ich erinnere mich auch, wie eng und beängstigend es sich anfühlt – die Verbindung nicht zu spüren - bewußt verbunden, Verbindung „verloren“, verbunden – Verbindung verloren ......

Hin und her, hin und her – auf und ab, auf und ab, – wie fein – in diesem Empfinden, diesem Erkennen kann ich mich entspannen – innerlich zurücklehnen und loslassen – muss nicht pushen oder ziehen – kann mich dem Schaukeln des Lebens hingeben - mmmhhmmmm.

Grad erkenn ich auch im Liebesspiel den Rhythmus des Lebens (wenn ich grad dran denke) – wild und sanft, wild und sanft , rein und raus, rein und raus ....

Ahaaa ;o)

Werd aufmerksam bleiben, wo ich diesen Rhythmus noch überall entdecken kann

→ wo kannst Du den Rhythmus des Lebens erkennen ?

Andrea H.

Der goldene Faden

Hab die ganze Zeit diesen Titel „der goldene Faden“ im Kopf,

 

weiß nicht so recht, was mir das sagen will,

drum lass ich wieder mal meine Finger über die Tastatur wandern und schau, was dabei raus kommt – ist oft im nachhinein für mich selbst auch voll überraschend.

 

Also -  der goldene Faden.

 

War bei einem Aufsstellungstag – 6 Frauen waren wir, die wir unsere „Gschichten“,

die uns da innerlich so plagen – im Aussen sichtbar und wandelbar machen wollten.

 

Ich bin jetzt noch ganz erstaunt, wie leicht sowas geht – so in eine ganz andere Rolle schlüpfen

– einfach so – und schon verändert sich meine Körperhaltung, meine sämtlichen Empfindungen,

meine Worte, alles , alles – sogar meine Gedanken, sind nicht mehr „meine = Andrea´s“ Gedanken.

 

Das kenn ich ja schon – das war eigentlich nichts Neues –

aber dennoch beschäftigt es mich immer noch – so leicht einfach in das Leben von jemand anderem reinschlüpfen – so einfach – nur durch die Absicht – nicht einmal ein „Signal“ oder „Ritual“ war dazu nötig – nur allein die Absicht – und schon – „switch“ – war ich in der Rolle.

 

Hab ganz aufmerksam hinfühlen können,

was macht mein Körper grade, will er sich hinlegen, zieht er sich zusammen, ballt er die Fäuste, ..... ??

 

Hab ganz aufmerksam hinfühlen können,

welche Gefühle / Empfindungen steigen da in mir auf? Angst, Arroganz, Wut, Hilflosigkeit, Trauer, ....????

 

Hab ganz aufmerksam hinfühlen können,

was tut sich da im Kopf?? Welche Gedanken tauchen auf? Was will gesagt werden?

Will was gesagt werden?

 

Hab ganz aufmerksam hinfühlen können,

in welche Richtung will ich mich bewegen??

Will ich mich nur zusammensinken lassen, will ich mich ins letzte Eck des Raumes drücken, will ich starr an meinem Platz stehen bleiben, will ich mich umdrehen, nicht hinsehen, mir die Augen zuhalten ???

 

All das konnte ich einfach unmittelbar wahrnehmen –

ich hatte keine Erwartungen, keine Vorstellungen, da ich ja die Personen,

die ich darstellen sollte nicht kannte -

war nur offen – offen und aufmerksam für das was kam, was gefühlt, was gesagt, was ausgeddrückt werden sollte.

 

Wow – so einfach und doch so – ahaaaa!!!

 

 

Und seitdem beschäftigt mich der Gedanke:

Was ist, wenn immer so durch das Leben laufen würde? Durch mein eigenes Leben??

So ganz ohne Erwartung, so ganz ohne Vorstellung davon, wie es denn sein könnte – einfach nur aufmerksam – leise lauschend – sanft hinspürend –

Wie könnte denn so ein Leben sein ??

So frei von Erwartungen, Vorstellungen, Verurteilungen – auch willens und bereit – Unangenehmes zu erfühlen, auszudrücken, auszuhalten ......

 

Wie könnte denn so ein Leben sein???

 

So ein Leben in der Rolle, die ich da halt grad hab – der Rolle als Andrea 

-  wenn ich nur drauf hören würde, was ist da grad im Moment und das ohne Zögern wahrnehmen – ohne Zögern ausführen –

egal was das bei anderen auslöst – in dem Wissen, dass genau das halt jetzt passieren darf –

Ist alles nur eine Rolle ist nicht „echt“ – ist nicht lebensbedrohlich – ist nur ein „Spiel“ –

in dem ich vergessen habe, dass ich nur eine Spielfigur bin, in dem ich vergesssen habe,

dass ich – ich, meine Essenz, mein eigentliches Wesen – gar nie in Gefahr ist –

In Gefahr nicht mehr geliebt zu werden – in Gefahr verstossen zu werden – in Gefahr, nicht gut genug für eine Aufgabe zu sein – in Gefahr alleine dazustehen, mißverstanden, ausgelacht, bemitleidet, ....

 

 

Niemals bestand Gefahr oder kann echte Gefahr bestehen

– wenn ich mich erinnern kann, wer ich bin

– wenn ich aufmerksam und neugierig hinfühle, was will denn die „Rolle“ Andrea grad erleben

– was will den gerade für eine „Erfahrung“ gemacht werden,

ein bisserl so wie bei DKT – wenn es eine Chance-Karte gibt, die gut oder schlecht sein kann

– das gehört halt zum Spiel damit es spannend bleibt.

 

AHA – da haben wir sie wieder die SPANNUNG  mit der ich so oft hadere – will gar nicht so viel Spannung – will es gemütlich, will es entspannt ...will cool sein können ...

 

Wieso „goldener Faden?“ – kann es sein, so als Bild gesehen,

dass wir alle an goldenen Fäden hängen – so mit unseren Rollen ??

Könnte es sein,

dass ich bis jetzt fest daran geglaubt habe, dass ich an so einen Faden unumstößlich festgeknotet bin??

Kann es sein,

dass ich nie in Frage gestellt habe, dass es für mich sowieso nur den einen Faden gibt ??

Oder gibt es vielleicht die Möglichkeit, dass ich den einen Faden loslassen kann und mir einen anderen Faden, eine andere „Rolle“ aussuchen kann – so easy wie bei einer Aufstellung.

 

Lass den einen Faden los und schnapp mir mal so eben einen anderen Faden und schau was passiert??

Und was, wenn es da für jeden einen eigenen  „goldenen Faden“  gäbe – der Faden, der nicht mit Erwartung, nicht mit Prägung, nicht mit Angst behaftet ist – der mich „nur!!“ aufmerksam lauschen und fühlen läßt – der Lebensfaden, der echte,  der goldene ?

 

Kann ich den alten vielleicht ganz leicht loslassen und mir den goldenen schnappen – einfach so??? – einfach switchen ?? – wie bei einer Aufstellung??

Kann ich einfach so die beste Version meiner selbst in dieser Inkarnation auswählen – die angstfreie Version – einfach die „Rolle“ den „goldenen Faden“ mir schnappen und neugierig und achtsam schauen, was dann passiert?

Ohne Ängste??

  

 

Uiuiiiuiiii – das wäre ja – das wäre ja – das wäre ja ----........... ja wie wäre denn das????

 

Trau ich mich das???

 

Oh, was für ein Abenteuer !!!!

 

Stell Dir nur mal vor, wenn ich einfach dort loslasse und an anderer Stelle „andocke“ ??

Einfach so ...... zack ......... wie bei einer Aufstellung??????

Andrea H.

Die „GOLDENE STUNDE“

Bin heute wieder am Meer gesessen – ganz früh – erst ganz allein – 
kein Wind – nur ganz leises Geplätscher des Wassers an den Felsen
die Meeresoberfläche fast ganz glatt und majestätisch ruhig –

Hatte meinen Sitzteppich – mein Handy und eine Decke mit – auch eine Tasse Kaffee und eine Flasche Wasser

Nahm das Handy raus und stellte den Timer auf eine Stunde ein –

Wow , da wurde es mir bewußt– eine GANZE Stunde nur – ausschließlich - ganz exklusiv für MICH alleine – wow, wie herrlich!
Vorgenommen hatte ich mir – eine Stunde lang mit geschlossenen Augen dort zu sitzen und ganz nach innen zu gehen –

Doch spürte ich, dass das nicht ganz passte und ließ mich drauf ein, was denn passieren möchte – 
So lehnte ich mich gemütlich zurück, mit meiner Tasse Frühstückskaffee in der Hand und genoss einfach nur die wundervoll friedliche Morgenstimmung – das Meer, die Felsen, die springenden Fische ab und an, den kleinen Vogelschwarm, den Duft des Pinienwaldes über und hinter mir.

Auch da kann man eintauchen – mit offenen Augen – ganz verbunden mit dem Jetzt – ganz im Glück mit der Einfachheit des Momentes – nichts tun, nichts wollen – nur sein – Teil sein – Ruhe fühlen –
Welch magische Stunde, wenn fast alle anderen noch schlafen - und die Sonne erst ganz langsam auf die Umgebung ihr helles, sanftes Licht ergießt.

Dann bin ich bereit die Augen zu schließen – nach innen zu lauschen, zu schauen – und viele Gedanken steigen auf – ach wie gut, Zeit zu haben, ihnen Raum zu geben – oh da sind auch ganz neue Gedanken dabei – in dieser Ruhe kann ich sie wahrnehmen, erfassen – sortieren – spüren woher sie kommen aus meiner ängstlichen kleine Hirnwelt oder meiner weisen, angstfreien Herzenswelt – ich kann genau den Unterschied wahrnehmen – ich fühl es im Körper – 
Meine Herzensgedanken fühlen sich warm an , freundlich, inspirierend - sie dehen mich innerlich aus – ja wie gut, das es ruhig ist und das ich sie bewußt wahrnehmen kann – mmhhhmm

Dann öffne ich wieder die Augen - seh auf die Uhr – wow- noch eine ganze halbe Stunde Zeit – ich suche mir eine schöne Musik auf dem Handy aus – sitze im Schneidersitz, nippe am Kaffee, lausche der Musik – fühl mich wie in einem Film, in einer dieser schönen, stimmungsvollen Szenen – mittendrin – mmmhhmm

Ein Vater mit seinem Sohn taucht auf, sie haben Fische dabei und nehmen sie aus – werfen die Reste ins Meer – 2 Seemöven werden angelockt – sie erinnern mich an meine Enten zuhause, wie sie gespannt warten, ob etwas Essbares für sie abfällt – und wie sie ungeduldig mit ihrem lustigen Mövengejaule nach mehr betteln.

Genug im Außen – wieder die Augen zu – wieder zurück zur Innenschau – kein Druck, kein so musst du das machen – nur fühlen, was mag der Körper tun, was fühlt sich gut – fallen lassen in den Flow –
Die Grenzen – die Grenzen des Körpers weichen in der Wahrnehmung auf – werden diffus – lösen sich auf – ich dehne mich aus – wo fange ich an? Wo höre ich auf?
Unwichtig – ich bade im Sein – bin nur – mach nichts mehr – bin

Komm wieder zurück – öffne die Augen, erkenn wieder meine körperlichen Grenzen , und trag trotzdem auch die Grenzenlosigkeit noch in mir.

Mag mich bewegen – strecke meine Arme - - fließe hin und her – tanze ein wenig –

Oh wie fein diese „goldene Stunde“ – MEINE Stunde – mmmhhmmmm – mein Hafen, meine Quelle, mein stiller Grund, ich ganz mit MIR – nicht abgelenkt – ganz in Liebe mit mir selbst und dem Moment

Danke 💖

(ich mach grad einen Versuch - 100 Tage lang "gönn" ich mir täglich meine "goldene Stunde")

→ Findest Du Zeit für eine „goldene“ Stunde in DEINEM Tagesablauf?
Könntest Du auch etwas verändern, um Zeit dafür zu finden?
Vielleicht reicht schon einen kleine zeitliche Umstrukturierung Deines Tagesablaufes?

Der Frieden und die Energie, die Du in DEINER goldenen Stunde erfahren kannst – kann Dich noch viele Stunden oder sogar einen ganzen Tag begleiten und den Rest des Tages sehr positiv beeinflussen 😊

Einen Versuch wäre es doch wert – was denkst Du?? – mal versuchen ??

Andrea H.

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